Cheyenne

2005 - 19.10.2011, Half-Quarter, Wallach, Mutter Sonita Gay Bar

Cheyenne

Cheyenne kam ebenfalls am 14.01.2006 mit seiner Mutter Sonita, Amy und ihrem Fohlen Ninjo zwecks Vermittlung vom Tiierschutz zu uns. Er ist ein Quarter-Mix und ca. 4/2005 geboren. Völlig verdreckt und verkotet und menschenscheu kam er hier an. Jochen hat sich dann in den Kleinen verliebt, genau so wie Loveno. So blieb er dann zusammen mit seiner Mutter Sonita und Amy. Es war viel Arbeit, einen fast einjährigen Hengst der voller Angst steckte und Menschen kaum kannte, erst einmal an alles zu gewöhnen (Anfassen, halftern, bürsten etc.). Anfangs dachten wir dass er sehr viel Temperament hat und dominant ist, doch all die Artbeit mit ihm fruchtete nicht. Gestern gelernt, heute vergessen... und immer wieder Angst als wäre man ganz fremd für ihn. Wir hatten etliche gute Trainer hier, auch da das gleiche Spiel. Es liegt nicht daran, dass er nicht will, Cheyenne kann einfach nicht. Manche Tage läuft er sogar vor der Bürste weg. Beim Menschen wäre das vergleichbar mit Autismus. Eine Fell-Mineralanalyse ergab nicht nur viele Schwermetallbeastungen, sondern auch starkre radioaktive Belastungen. Cheyenne fühlt sich wohl und sicher in seiner kleinen Herde, in der er einfach mitlaufen darf.

Als Zoe starb, wurde es mit Cheyenne schlimmer. Er hatte sich viel an ihr orientiert und nun fand er kaum noch Ruhe. Sah viel "Aliens", legte sich kaum noch hin, hatte viel Angst. hatte Dauerstress und bekam Schmerzen. Er schwitzte auffallend oft und rieb seinen Kopf sehr oft an Gegenständen. Das Sehvermögen nahm auch sehr ab. Am 19.10.2011 ist Cheyenne dann Zoe über die Regenbogenbrücke gefolgt.

Tatanka, danke, dass Du mir so sehr vertraut hast, Du bist gegangen wie Du gelebt hast, wie ein Tatanka, kräftig und stolz. Ich wünsche Dir, dass Du nun Deinen Frieden hast. Du wirst nie vergessen, denn Du bist in unseren Herzen und Dein Name lebt in unserer Zucht weiter.